Zusammenarbeit

Die Form folgt der Situation

Ich arbeite nicht mit einem standardisierten Programm, das unabhängig vom Anlass durchgeführt wird.

Eine Zusammenarbeit beginnt mit der Klärung:

  • Was ist die Situation?
  • Wer muss beteiligt sein?
  • Was wurde bereits versucht?
  • Welche Wirkung soll entstehen?
  • Welcher Rahmen ist dafür angemessen?

Daraus kann eine der folgenden Formen entstehen.

Executive Sparring

Vertrauliche Einzelarbeit mit einer Führungskraft.

Geeignet für:

  • schwierige Entscheidungen,
  • Konflikte im Gesellschafter- oder Führungskreis,
  • persönliche Führungsfragen mit hoher geschäftlicher Relevanz,
  • strategische Übergänge,
  • ambitionierte Vorhaben,
  • oder Situationen, die intern nicht frei besprochen werden können.

Das Sparring verbindet präzises Zuhören, kritisches Hinterfragen und die Übersetzung neuer Einsichten in konkrete Entscheidungen.

Arbeit mit Schlüsselpersonen

Manche Situationen lassen sich nicht sinnvoll mit nur einer Person bearbeiten.

Wenn zwei oder mehr Menschen gemeinsam Verantwortung tragen, kann ein kleiner, vertraulicher Rahmen die angemessenste Form sein.

Im Mittelpunkt stehen nicht abstrakte Teamentwicklung, sondern eine konkrete gemeinsame Situation und die Frage, was zwischen den Beteiligten sichtbar und neu vereinbart werden muss.

Awareness Session

Eine Awareness Session ist ein konzentrierter Einstieg für ein Führungsteam.

Sie macht sichtbar:

  • wie die Beteiligten die Situation jeweils wahrnehmen,
  • welche Schlussfolgerungen sie daraus ziehen,
  • welche Gespräche bislang fehlen,
  • und welche Ergebnislogik dadurch entsteht.

Am Ende steht keine künstlich erzeugte Einigkeit. Es steht eine klarere gemeinsame Sicht darauf, was als Nächstes bearbeitet werden muss.

Workshop

Ein Workshop ist sinnvoll, wenn mehrere Beteiligte gemeinsam eine festgefahrene Situation verändern müssen.

Mögliche Schwerpunkte sind:

  • unausgesprochene Wahrnehmungen und Urteile,
  • unterschiedliche Vorstellungen von Verantwortung,
  • wiederkehrende Konflikte,
  • fehlende Verbindlichkeit,
  • Strategieumsetzung,
  • Zusammenarbeit innerhalb des Führungsteams,
  • oder die Entwicklung einer gemeinsam getragenen Zukunft.

Jeder Workshop wird auf die konkrete Situation zugeschnitten.

Begleitung über mehrere Monate

Wenn eine neue Zukunft dauerhaft in Führung, Entscheidungen und Zusammenarbeit verankert werden soll, kann eine längerfristige Begleitung sinnvoll sein.

Sie kann Einzelgespräche, Arbeit mit Schlüsselpersonen, Workshops und regelmäßige Reflexionsformate verbinden.

Der genaue Aufbau entsteht aus der Situation und nicht aus einem vorgefertigten Paket.

Der Einstieg

1. Vertrauliches Erstgespräch

Sie schildern die Situation. Ich höre zu, frage nach und prüfe mit Ihnen, worum es möglicherweise tatsächlich geht.

2. Erste Einschätzung

Wir klären, ob meine Arbeitsweise für die Situation geeignet ist und wer gegebenenfalls beteiligt werden sollte.

3. Vorschlag für den Rahmen

Sie erhalten einen nachvollziehbaren Vorschlag zu Ziel, Beteiligten, Vorgehen, zeitlichem Rahmen und Honorar.

4. Gemeinsame Entscheidung

Eine Zusammenarbeit beginnt nur, wenn auf beiden Seiten Klarheit über den Auftrag besteht.

________________________________________________________________________________________________________

Johannes Weiss